Mit einem Diamant durch Frankreich – AMADEUS Diamond

AMADEUS Diamond mit Blick auf das Wahrzeichen von Paris Foto: Fabian Poth

AMADEUS Diamond – Mit einem Diamant durch Frankreich

Herzlich Willkommen auf einem ‚Diamant‘ der Seine, der AMADEUS Diamond. Fabian Poth hatte in Paris die Gelegenheit das 110 Meter lange Flusskreuzfahrtschiff kennen zu lernen.

Berühmte Komponisten

Auf allen Lüftner Schiffen sind die Kabinendecks nach berühmten Komponisten benannt. So gibt es an Bord das Haydendeck, das Straussdeck und das Mozartdeck.

Das Haydendeck

Beginnen wir einen kleinen Rundgang über das Schiff auf dem Haydendeck, dem Unterdeck des Schiffes. Neben einem großzügigem Fitnessbereich, einem Friseursalon und einem SPA sind auch auf diesem Deck Standardkabinen mit einem kleineren Fenster untergebracht. Wie alle Kabinen an Bord der AMADEUS Diamond zählen zur Standardausstattung eine Minibar, eine Sitzgelegenheit und ein kleiner Schreibtisch. Das geräumige Badezimmer ist mit Pflegeprodukten von RITUALS® ausgestattet.

Standardkabine auf dem Unterdeck

Das Straussdeck

Wir gelangen über die Treppe in das offene Atrium. Auf dem Straussdeck (Mitteldeck), sind der Bordshop, die Rezeption, Standardkabinen mit einem französischen Balkon und das Panoramarestaurant untergebracht. Während die Gäste hier das Frühstück, Mittag- oder Abendessen genießen, ermöglichen bodentiefe Fenster einen Blick auf die vorbeiziehende Seine-Landschaft. Das Frühstück wird als Büffet angeboten. Frische Eierspeisen, wie Omeletts können zusätzlich bestellt werden. Zum Mittagessen steht ein großes Salatbuffet, sowie ein leckeres á la Card-Menü zur Verfügung. Alternativ können sich die Gäste beim Light-Lunch in der Lounge selbst bedienen. Das Abendessen wird als reines à la Card-Menü angeboten.

Restaurantblick

Über die Treppe oder den Lift gelangen wir auf das Oberdeck, das Mozartdeck.

Atrium Treppenaufgang

Das Mozartdeck

Als größte Kategorie sind auf diesem Deck die Suiten untergebracht. Die etwa 22 m² großen Kabinen verfügen zusätzlich über eine Sitzgruppe und eine Badewanne im Badezimmer. Die Farbgestaltung der Suiten, ähnlich wie bei den Standardkabinen, ist in freundlichen und hellen Erdtönen gehalten. In Kombination mit einem frischen olivgrün laden zum Wohlfühlen ein.

Suite mit französischem Balkon auf dem Mozartdeck

Nicht nur Kabinen und Suiten befinden sich auf dem Mozartdeck, sondern auch der AMADEUS Club, am Heck des Schiffes. Hier gibt es eine 24h Kaffeemaschine. Ebenfalls entdeckt man hier die Panoramalounge. Diese bietet Platz für alle Gäste an Bord. Neben dem Light-Lunch am Mittag wird hier auch ein Frühaufsteher- Frühstück, sowie ein „Late Morning“ Buffet angeboten.

Blick in die Lounge

Der Rundgang über AMADEUS Diamond neigt sich dem Ende entgegen.
Nach der Ausfahrt aus Paris steht den Gästen über die gesamte Reise das Sonnendeck zur Verfügung. Zu den Schach-Großfiguren und zahlreichen Sitz- und Liegemöglichkeiten befindet sich vor dem Steuerhaus ein, bei Hochseeschiffen sehr beliebtes, Shuffleboard.

Sonnendeck

Mein Fazit

Das Schiff erstrahlt seit der Komplettrenovierung in der Wintersaison 2018/2019 im neuen Glanz. Für mich persönlich eines, wenn nicht sogar das schönste Schiff auf der Seine. In bekannter Lüftner-Qualität erwartet die Gäste ein Produkt, welches besonders durch die eingespielte Crew überzeugt. Auch bietet die AMADEUS Diamond für den Gast viel Platz. So gibt es viele Sitznieschen oder Räumlichkeiten zum Abschalten und Genießen.

Schon gewusst?

Die AMADEUS Diamond fährt nicht nur für Lüftner Cruises und RIVAGE Flussreisen, auch der deutsche Reiseveranstalter Phoenix Reisen hat das Schiff unter Vertrag. Im wöchentlichen Turnus geht es für die Gäste von Paris in die Normandie und zurück. Highlights der Reise sind unter anderem Rouen, Les Andelys und Vernon.

Alle Bilder in diesem Bericht: Fabian Poth

Fabian Poth

Fabian Poth

Ein Kind der 90er, unternahm 2011 mit seiner Mutter die erste Flusskreuzfahrt. Seither auf unzähligen Flusskreuzfahrtschiffen unterwegs gewesen. 2018 rief er Flussinspektor ins Leben. 2019 folgte die Anpassung an RiverAdventurer by Flussinspektor um gezielt den jüngeren, internationalen Flusskreuzfahrtmarkt vorstellen zu können.
Fabian Poth