Reisebericht Teil 2: Zwischen Ushuaia und Praia mit der MS Hamburg

Königspinguine Bluff Cove Lagoon, Falkland Inseln / Foto: Oliver Asmussen/oceanliner-pictures.com

Natur pur und Bettenburgen: Kontraste erleben mit der MS Hamburg

Im zweiten Teil meines Reiseberichtes kreuze ich mit der MS Hamburg um den südlichsten Festlandspunkt von Südamerika, entdecke Königspinguine und Albatrosse auf den Falklandinseln sowie Bettenburgen im größten Seebad Argentiniens.

Tag 8: 06. Februar 2020 – Punta Arenas, Chile mit der MS Hamburg

Alle Frühaufsteher werden heute mit einem herrlichen Sonnenaufgang belohnt, der in seiner Farbintensität nur wenig beeindruckender war als der gestrige Sonnenuntergang. Am Morgen passieren wir mit der MS Hamburg den südlichsten Punkt des Südamerikanischen Festlandes, das Cape Froward. Immer wieder tauchen neben der MS Hamburg Pinguine im Wasser auf. Um welche Art es sich handelt, ist schwer zu erkennen. Es sind auf jeden Fall keine Königspinguine, denn diese leben hier nicht.

Cap Froward

Das Cap Froward zu umrunden ist zwar nicht mit einer Umrundung des legendären Kap Hoorns zu vergleichen aber es ist nun einmal der südlichste Punkt des südamerikanischen Festlandes und diesen umrundet man gewiss auch nicht regelmäßig mit einem Schiff. Dieser südlichste Festlandpunkt Amerikas ist zugleich der südlichste Punkt der Magellanstrasse. Die Sicht auf das Cap Froward von Bord der MS Hamburg aus könnte heute nicht besser sein. Die See ist völlig ruhig und die Sicht absolut klar. Gut zu erkennen ist das helle Kreuz auf dem Gipfel der Südspitze.

Nur selten umrundet man während einer einzigen Kreuzfahrt sowohl den südlichsten Festlandpunkt als auch den südlichsten Punkt in Südamerika.

Passage Cap Froward MS Hamburg / Foto: Oliver Asmussen/oceanliner-pictures.com

Etwa fünf Stunden später nähert sich die MS Hamburg dem Hafen von Punta Arenas in Chile. Punta Arenas ist die südlichste Großstadt in Südamerika und steht als Ausweichhafen für den weggefallenen Anlauf in Puerto Natales auf unserem Routenplan. Nähert man sich Punta Arenas vom Wasser aus, so fallen einem direkt mehrere Wracks ins Auge, die am Strand der Stadt liegen. Dabei handelt es sich um drei historische Segelschiffe, die heute als Wellenbrecher fungieren. Das bekannteste und bis heute am besten erhaltene Wrack ist das der County of Peebles, des ersten eisernen Segelschiffs der Welt mit vier Masten, erbaut 1875. Bei nahezu windstille, strahlendem Sonnenschein und Temperaturen um 15 Grad sind pünktlich um 13:00 Uhr alle Leinen fest an der Pier, die in unmittelbarer Nähe zum Stadtzentrum liegt.

Ankunft der MS Hamburg in Punta Arenas / Foto: Oliver Asmussen/oceanliner-pictures.com

Unmittelbar nach der Ankunft beginnen zahlreiche Ausflüge zu unterschiedlich sehenswerten Dingen in der Region. So besteht die Möglichkeit, die Pinguine auf der Isla Magdalena zu besuchen, eine Trekkingtour im nahegelegenen Naturreservat zu unternehmen oder die Andenkondore in einem von diesen Vögeln besonders beliebten Gebiet zu bestaunen

Ausflug zu den Pinguinen der Isla Magdalena

Ich entschließe mich heute dazu, mal wieder meinen „Frackträgern“ einen Besuch abzustatten, denn diese habe ich seit meinem letzten Besuch in der Antarktis nicht wieder gesehen. Pinguine anzusehen ist immer ein besonderes Erlebnis, wobei der Lebensraum hier nicht so eisig und die Umgebung weniger beeindruckend ist als etwas weiter südlich. Vom Anleger der MS Hamburg aus führt die Fahrt zunächst in einem modernen Reisebus zu einer hölzernen Pier, die rund 20 Minuten vom Hafen entfernt liegt. Dort wartet schon ein kleines Schnellboot mit Platz für etwa 70 Ausflugsteilnehmer. Die Fahrt zur Isla Magdalena dauert rund eine Stunde. Unterwegs stimmt die Sichtung einer Delphinschule auf die Pinguine der Isla Magdalena ein. Bei den verspielten Delphinen handelt es sich um Commerson-Delphine, die es nur in den Seegebieten rund um die Falklandinseln bzw. in der Magellanstrasse vor Feuerland zu bestaunen gibt.

Commerson-Delphine vor Punta Arenas, Chile / Foto: Oliver Asmussen/oceanliner-pictures.com

Die Isla Magdalena

Die Isla Magdalena befindet sich etwa 35 Kilometer nordöstlich der Stadt Punta Arenas und ist unbewohnt. Sie liegt direkt in der Magellanstrasse und stellt das wichtigste Brutgebiet für den Magellan-Pinguin dar. Im Jahr 1902 wurde auf dem höchsten Punkt der Insel ein Leuchtturm errichtet, der seit 1955 durch eine Windkraftanlage mit Strom versorgt wird. Seit 1976 stehen Leuchtturm und angrenzendes Gebäude unter Denkmalschutz. Im Leuchtturmgebäude befindet sich heute ein Informationszentrum. Von Oktober bis März brüten bis zu 60.000 Magellan-Pinguine auf der Insel. So zumindest die statistischen Zahlen, denn obwohl die Reisezeit eigentlich perfekt sein sollte, sind mehr Möwen als Pinguine zu sehen.

Nach dem Erreichen der Isla Magdalena gibt es einen geführten Rundgang über die Insel, der auch am Leuchtturm vorbeiführt. Der mit Seilen abgegrenzte Rundweg führt entlang der Brutplätze der Magellan-Pinguine. Statt der offiziellen anwesenden Zahl von 60.000 Exemplaren sind geschätzt nur 600 Pinguine auf der Insel zu sehen. Weshalb das so ist, konnte oder wollte man mir vor Ort nicht mitteilen. Entweder ist die Anzahl insgesamt sehr zurückgegangen, die Pinguine haben sich andere Brutplätze gesucht oder die Mehrzahl der Jungtiere hat die Insel bereits verlassen. Insgesamt sind die Tiere, wenn auch in einer deutlich geringeren Anzahl als erwartet, herrlich anzusehen. Ein Besuch auf der Isla Magdalena lohnt alleine aufgrund der landschaftlichen Attraktivität. Am heutigen Tag stellt die Sichtung der vielen Delphine das Highlight dieses Ausflugs dar. Der Rundgang über die Insel dauert etwa eine Stunde. Danach bringen die Ausflugsboote, die auch von anderen Städten zur Isla Magdalena fahren, die Tagesbesucher wieder zurück auf das Festland.

Leuchtturm und Magellan-Pinguine auf Isla Magdalena, Chile / Foto: Oliver Asmussen/oceanliner-pictures.com

Nach der Rückkehr am Hafen entschließe ich mich noch dazu, einen kleinen Rundgang zu unternehmen, um mir einen Überblick über die nähere Umgebung zu verschaffen. Einen ausgedehnten Fußmarsch habe ich für den morgigen Vormittag geplant.

  • Gesamte Bildergalerie des heutigen Tages mit Ausflug zur Isla Magdalena <<Link>>

Tag 9: 07. Februar 2020 – Punta Arenas, Chile mit der MS Hamburg

Nachdem sich der Frühnebel aufgelöst hat, starte ich direkt zu meinem für heute geplanten Stadtrundgang. Das Wetter ist noch immer wunderbar und bietet sich für eine Erkundungstour an.

Die Stadt Punta Arenas

Punta Arenas liegt geographisch betrachtet im äußersten Süden Chiles, unweit der Südspitze Patagoniens, gegenüber der Insel Feuerland. Aufgrund ihrer Lage an der Magellanstrasse wird sie häufig als Ausgangspunkt für Expeditionsreisen auf dem Festland oder als Starthafen für Antarktis-Kreuzfahrten genutzt. Auf der Plaza Muñoz Gamero erinnert ein Denkmal an den Seefahrer Ferdinand Magellan und im Museo Nao Victoria ist die Nachbildung einer seiner Galeonen zu sehen.

MS Hamburg in Punta Arenas, Chile / Foto: Oliver Asmussen/oceanliner-pictures.com

Südlichste Großstadt der Welt macht die Liste komplett

Punta Arenas ist mit rund 126.000 Einwohnern nicht nur die größte Stadt im chilenischen Südpatagonien sondern auch die südlichste Großstadt der Welt. Wir haben während dieser Kreuzfahrt nun also nicht nur die südlichste Stadt, den südlichsten Ort und die südlichsten Festland- sowie Landespunkte besucht sondern auch noch die südlichste Großstadt. Damit ist die Liste, alle südlichsten Orte und Landespunkte von Südamerika zumindest einmal gesehen zu haben, vollständig. Von Punta Arenas werden auch Touren zum spektakulären Torres del Paine Nationalpark angeboten. Da die Entfernung von Punta Arenas aus aber deutlich weiter ist, als von Puerto Natales aus, ist ein Besuch aus zeitlichen Gründen nicht möglich.

Mein Weg führt entlang der Uferpromenade zum Seefahrerdenkmal Costanera, danach auf den Aussichtspunkt Cerro de la Cruz und abschließend zum Hauptplatz der Stadt, dem Plaza de Armas. Insgesamt bietet Punta Arenas keine herausragenden Monumentalbauten oder Plätze mit Weltruhm, doch die Atmosphäre, welche die Stadt auf seine Besucher ausstrahlt, ist eine außergewöhnliche. Besonders das authentische Leben auf der Plaza de Armas ist wunderbar anzuschauen. Punta Arenas zeigt sich herrlich wenig touristisch. Die Stadtbewohner sitzen auf den Bänken und schmökern in Büchern bzw. lesen Zeitung oder unterhalten sich angeregt. Auf der Wiese verweilen Mütter, die mit ihren Kindern spielen und auf dem Sockel des großen Monumento Hernando De Magallanes hat es sich ein Hund bequem gemacht. Es lohnt sich, ebenfalls auf einer der zahlreichen Bänke zu verweilen und dem Treiben für einige Zeit zuzuschauen.

Um 12:00 Uhr heißt es schließlich „alle an Bord“, denn nur 30 Minuten später geht die Reise weiter in Richtung der Falklandinseln. 549 Seemeilen bzw. 1017 Kilometer liegen nun vor uns.

Ausblick auf Punta Arenas, Chile / Foto: Oliver Asmussen/oceanliner-pictures.com

Bunter Musikmix auf Patagonien-Party am Abend

Als Highlight des Abends gibt es in der Lounge eine Patagonien-Party. Der bekannte Weltenbummler Jan Bryde, der bereits 33x den Nordpol bereiste und in früheren Jahren als DJ auflegte, sorgt für einen bunten Mix an Musik aller Jahrgänge. Die Stimmung unter den Gästen ist hervorragend! Eine solche Party hat es in der Form an Bord der MS Hamburg noch nicht gegeben.

  • Gesamte Bildergalerie des heutigen Tages aus Punta Arenas <<Link>>

Tag 10: 08. Februar 2020 – auf See

Den heutigen Tag verbringt die MS Hamburg auf See in Richtung der Falklandinseln. Hier ein kleiner Auszug aus dem Tagesprogramm:

  • 10:00 Uhr Vortrag von Lektorin Yvonne Schmidt über die Falklandinseln in der Lounge
  • 11:00 Uhr Shuffleboard mit Reiseleiter Sascha auf dem Pooldeck
  • 15:00 Uhr Darts mit Reiseleiter Sascha vor dem Fitnessraum
  • 16:00 Uhr Elegante Teestunde in der Lounge
  • 21:00 Uhr Talkshow mit Michael Schuller in Gesprächen Jan Bryde, Avi Bhuruth, Olga Skrypak und George Podder in der Lounge

Für mehrere Stunden wurde die MS Hamburg heute von Albatrossen und Sturmvögeln begleitet, die in sehr großer Anzahl immer wieder ihre Runden um das Schiff drehten.

Albatrosse und Sturmvögel bei den Falklandinseln / Foto: Oliver Asmussen/oceanliner-pictures.com
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Tag 11: 09. Februar 2020 – Port Stanley, Falklandinseln mit der MS Hamburg

Die Fahrt zu den Falklandinseln verlief ohne Sturm und meterhohe Wellen, die in dieser Region äußerst oft anzutreffen sind. Die Luft ist heute Morgen feucht, hochnebelartige Wolkenfelder liegen über der Insel, Regen fällt jedoch keiner. Pinguine tauchen neben der MS Hamburg aus dem Wasser auf und schauen keck die hohe Bordwand hinauf.

Um 08:30 Uhr nimmt die MS Hamburg ihren Platz vor der Hafeneinfahrt von Stanley ein, pünktlich fällt der Anker an der vorgesehenen Position ins Wasser.

Ich erkunde nach dem Übersetzen mit dem Tender zunächst die nähere Umgebung des Hafens, der unverkennbar einen britischen Charakter hat. Wen wundert es, denn die Falklandinseln sind ein britisches Überseegebiet mit innerer Autonomie. Das Vereinigte Königreich übernimmt Verteidigung und Außenpolitik. Die Falklandinseln, auch Malwinen genannt, gehören geographisch zu Südamerika und liegen 395 Kilometer östlich von Südargentinien bzw. Feuerland.

Insgesamt bestehen die Falklandinseln aus 200 Inseln, von denen nur fünf größer als 10km² sind. Zwischen Ost- und Westfalkland verläuft der Falklandsund, an dem Port Howard liegt. Auch die Ostinsel wird von einem langen Fjord beinahe in zwei Hälften geteilt. An ihrer Ostküste liegt die Hauptstadt Stanley, in der rund 2.000 Einwohner leben.

Häuser in Port Stanley, Falkland Inseln / Foto: Oliver Asmussen/oceanliner-pictures.com

Pinguine der Bluff Cove Lagune

Nach dem Rundgang, der keine weiteren Besonderheiten bereithält, fahre ich mit dem Ausflugsbus zu den Pinguinen in die Bluff Cove Lagune. Diese malerische Bucht befindet sich in Privatbesitz. Auf eigene Faust hat man kaum die Möglichkeit, die Bluff Cove Lagune zu besuchen, da die kleinen Slots im Sommer meist lange im Voraus vergeben sind. In kleinen Minibussen führt die Fahrt zunächst 20 Minuten entlang der Küste, bevor auf einem kleinen Sandplatz mehrere Geländewagen auf alle Gäste warten.

Details Bluff Cove Lagune

Kaum an der malerischen Lagune angekommen, sind sofort unzählige Pinguine zu erkennen, die in Ufernähe in ihren Nestern verweilen oder mal wieder durch die gesamte Kolonie jagen, weil der eine Pinguin dem anderen einen Stein von seinem Platz geklaut hat. Bei näherer Betrachtung fällt auf, dass es sich fast ausschließlich um Gentoo Pinguine (Eselspinguine) handelt. Eselspinguine erreichen eine Höhe von 70-80cm. Sie sind die schnellsten Schwimmer unter den Pinguinen und können maximal ca. 36 km/h erreichen. Der Eselspinguin gilt als die scheueste Pinguinart. Seinen Namen hat der Eselspinguin vom eselsartigen Geschrei, mit dem er vor Eierdieben gewarnt wird. Auch während der Paarungszeit gibt der Eselspinguin die Laute von sich.

Eselspinguine, Gentoo penguin, Bluff Cove Lagoon, Falkland Inseln / Foto: Oliver Asmussen/oceanliner-pictures.com

Der König unter den Pinguinen

Mein persönliches Highlight des Tages ist eine größere Anzahl von Königspinguinen, die ebenfalls in der Bluff Cove Lagune zu bestaunen sind. Seit einigen Jahren kehrt jährlich eine gewisse Anzahl dieser wunderhübschen Tiere an den Strand zum Brüten zurück. Der Königspinguin ist nach dem Kaiserpinguin die zweitgrößte Art. Er wird bis zu 95cm hoch. Der Kaiserpinguin ist zwar noch einmal deutlich größer aber der Königspinguin trägt die intensivere Farbgebung. Die stolzen Königspinguine ziehen innerhalb dieser Kolonie alle Blicke auf sich. Schaut man nun zwischen die erwachsenen Tiere, so stehen dort scheinbar graue, plüschige Sandsäckchen. Diese kleinen Sandsäcke sind unten dick und laufen im oberen Bereich schmal zu. Und sie bewegen sich. Natürlich handelt es sich nicht um kleine Sandsäcke sondern um die Küken bzw. Jungtiere der Königspinguine. Sie strecken ihre Hälse hungrig den erwachsenen Tieren entgegen und erfreuen sich an dem, was ihnen die Erwachsenen entgegen würgen. Guten Appetit.

Königspinguine Bluff Cove Lagoon, Falkland Inseln / Foto: Oliver Asmussen/oceanliner-pictures.com

Da das Zeitfenster des Aufenthalts in der Bluff Cove Lagune auf etwa eine Stunde begrenzt ist, löse ich mich vom Anblick der faszinierenden Tiere und schaue mir während der verbleibenden Zeit die übrige Lagune an. Es ist herrlich, dabei zuzusehen, wie immer wieder Gentoo Pinguine aus dem Meer hüpfen und am Strand entlang laufen. Am Rande der Lagune befindet sich ein kleines Café, in dem handgemachte Kekse und Gebäck sowie Tee und Kaffee angeboten werden. Von der Terrasse aus hat man einen phantastischen Blick auf die gesamte Lagune und kann von dort aus dem Treiben in der Pinguin-Kolonie zusehen.

Nicht nur die große Anzahl an Pinguinen, auch die malerische Bucht in der diese ihre Jungtiere großziehen, sind einen Ausflug dorthin wert. Es fällt schwer, Abschied zu nehmen, doch am Abend nimmt die MS Hamburg Kurs auf West Point Island, am westlichen Ende der Falklandinseln. Vor der Abfahrt um 17:30 Uhr bleibt noch etwas Zeit, durch die Geschäfte von Port Stanley zu schlendern.

  • Gesamte Bildergalerie des heutigen Tages in Port Stanley <<Link>>

Tag 12: 10. Februar 2020 – West Point Island, Falklandinseln mit der MS Hamburg

Anlandung mit Abenteuercharakter

Heute Morgen scheint die aufgehende Sonne durch mein Kabinenfenster. Nachdem es in der Nacht recht windig war, ist dieser nun nahezu komplett abgeflaut. Die Wettervorhersage für den heutigen Nachmittag sieht jedoch nicht gut aus, denn ein Sturm zieht bald auf und würde eine Anlandung mit den bordeigenen Zodiacs auf West Point Island unmöglich machen. Kapitän Igor Gaber hat in Absprache mit seinem Team die Ankunftszeit und somit den Beginn der Anlandungen um eine Stunde vorverlegt, damit die Rückfahrt aller Gäste noch vor dem auffrischenden Wind erfolgen kann. Um 06:15 Uhr heißt es dann auch schon „auf geht´s“ in Richtung einer kleinen Lagune von West Point Island. Es entsteht ein Wenig „Entdeckergefühl“, denn kurz nach Sonnenaufgang mit einem Zodiac in einer malerischen Bucht anzulanden, macht man nicht täglich. Auf einer Anhöhe ist eine hübsche Farm zu erkennen und unweit des Ufers befindet sich ein kleines Wohnhaus. Auf West Point Island leben lediglich zwei Personen dauerhaft, welche die Insel gepachtet haben. Kreuzfahrtschiffe gehen hier nur selten vor Anker. Wenn, dann sind es ausschließlich Expeditionskreuzfahrtschiffe wie die Fram, die Roald Amundsen, Silver Explorer oder National Geographic Explorer. Die MS Hamburg läuft West Point Island allerdings auch nicht zum ersten Mal an, denn schon zu Zeiten als MS Columbus stand dieses idyllische Fleckchen Erde auf dem Routenplan.

Morgens in der Bucht vor West Point Island / Foto: Oliver Asmussen/oceanliner-pictures.com

So idyllisch sich diese Bucht auch zeigt, sie ist nicht der Grund für den Anlauf der MS Hamburg. Die 3,7km lange und 2,5km breite Insel West Point Island ist nämlich als Albatross Island bekannt. Die höchste Erhebung liegt 337m über dem Meeresspiegel, die Steilküste erreicht eine Höhe von beeindruckenden 300m. Und diese Steilküste haben sowohl Albatrosse als auch Felsenpinguine für sich als Brutplatz entdeckt. Um zu den Albatrossen und zu den Pinguinen zu gelangen, muss die Inseln einmal überquert werden, was aufgrund ihrer geringen Größe kein größeres Unterfangen darstellt. Der Weg führt über wunderschöne Wiesen und Felder, bis zu den schroffen Klippen. Die letzten Meter müssen durch hohe Gräser und leicht unwegsames Gelände zurückgelegt werden, doch jeder Meter lohnt sich am Ende. Zunächst nimmt man den typischen Geruch der Pinguine und des Seevogelkots wahr, bevor sich in greifbarer Nähe die ersten Jungtiere der Schwarzbraunen Albatrosse vor einem, auf ihren Nestern zeigen. Die Kolonie erstreckt sich entlang einer endlos scheinenden, beeindruckenden Klippenlandschaft.

Schwarzbraune Albatrosse und Felsenpinguine West Point Island / Foto: Oliver Asmussen/oceanliner-pictures.com

75 Prozent des Weltbestandes auf den Falklandinseln

Die Felsenpinguine zählen zu den kleinsten Pinguinen überhaupt. Sie erreichen gerade einmal eine Größe von 45-58cm. Der ebenfalls auf West Point Island anzutreffende Schwarzbraunealbatros brütet auf verschiedenen Inseln rund um die Antarktis, wie das Gebiet am Kap Hoorn, den Falklandinseln, Südgeorgien und den Südlichen Sandwichinseln. Schwarzbraunealbatrosse nisten, wie fast alle Albatros-Arten, in Kolonien, die meist aus mehreren tausend Vögeln bestehen. Dabei kann es auch vorkommen, dass gemischte Kolonien aus Felsenpinguinen und Albatrossen entstehen, wie hier auf West Point Island. Auf den Falklandinseln brüten etwa 75 Prozent des Weltbestandes dieser Albatrosse.

Albatros mit Felsenpinguin West Point Island / Foto: Oliver Asmussen/oceanliner-pictures.com

Die natürlichen Wege führen durch das hohe Tussok-Gras hindurch, direkt oberhalb der Felsen, an den Nestern der Pinguine und Albatrosse vorbei. Näher kann man den hier lebenden Tieren kaum sein, ohne einen störenden Effekt auszulösen. Die Lektoren weisen alle Besucher vorher darauf hin, sich während der Annäherung an die Tiere lautlos zu verhalten. In der Kolonie geht es insgesamt sehr lebhaft zu. Die jungen Felsenpinguine scheinen sich mitunter nicht sicher zu sein, ob es sich bei den großen, weißen Federtieren um Artgenossen handelt oder nicht. Die imposanten Albatrosse werden nicht selten von den Pinguinen mit dem Schnabel gestupst, was diese jedoch kaum beeindruckt.

Nach einer ausgiebigen Beobachtung der Albatrosse und Pinguine entschließe ich mich dazu, noch einen kleinen Streifzug über die Felder der Insel zu unternehmen und einen der nahegelegenen Hügel zu erklimmen. Der Aufstieg wird belohnt mit einem atemberaubenden Blick über die gesamte Bucht und einen Großteil der Insel.

Gipfelblick West Point Island / Foto: Oliver Asmussen/oceanliner-pictures.com

Idylle abseits vom Massentourismus

Abschließend schaue ich mir die nahegelegene Farm an, in der die beiden Inselbewohner für alle Gäste einen großen Tisch mit selbstgebackenen Keksen und Kuchen vorbereitet haben. Im urig anmutenden Garten stehen Tische und Bänke bereit. Solche Momente rufen bei vielen Reisegästen wieder in Erinnerung, wie angenehm es ist auf einem kleinen Kreuzfahrtschiff, abseits vom Mainstream ohne Massentourismus zu reisen. Mehr und mehr ziehen Wolken auf, die Wellen in der Bucht gewinnen zusehends an Höhe. Es wird Zeit, den Rückweg mit dem Zodiac in Richtung MS Hamburg anzutreten. Wie sehr die Zeit drängt, bekommen wir im Zodiac unmittelbar nach dem Verlassen der Bucht zu spüren, als die eine oder andere Welle in das Zodiac schwappt und für nasse Kleidung sorgt.

Nachdem alle Gäste wieder an Bord und die Zodiacs verstaut sind, nimmt die MS Hamburg Kurs auf den nächsten Zielhafen, Puerto Madryn. Bis Puerto Madryn sind 578 Seemeilen bzw. 1.070 Kilometer zurückzulegen.

  • Gesamte Bildergalerie des heutigen Tages von West Point Island <<Link>>

Tag 13: 11. Februar 2020 – auf See

Den heutigen Tag verbringt die Hamburg auf See und nimmt weiterhin Kurs auf den Hafen Puerto Madryn in Argentinien.

Hier ein kleiner Auszug aus dem Tagesprogramm:

  • 08:30 Uhr Morgengymnastik mit Reiseleiter Sascha in der Lounge
  • 10:00 Uhr Vortrag von Lektorin Yvonne Schmidt über Puerto Madryn in der Lounge
  • 12:00-14:00 Uhr BBQ und Curry-Buffet im Palmgarten sowie auf dem Pooldeck
  • 15:00 Uhr Exklusive Zauber-Show, für die sich maximal 30 Gäste vorher eingetragen haben, mit Michael Schuller in der Lounge
  • 21:30 Uhr Crewshow in der Lounge

Wind und Seegang nehmen am Abend weiter deutlich zu. In der kommenden Nacht durchfährt die MS Hamburg ein Seegebiet mit Windstärken zwischen 8-9 Bft. und 5m hohen Wellen.

Das Kreuz des Südens über der MS Hamburg

Bevor der Wind aber so richtig aufdreht und die Sicht durch aufgewirbelte Gischt verschlechtert wird, lässt sich auf den Aussendecks der MS Hamburg die wohl bekannteste Sternformation auf der südlichen Erdhalbkugel bestaunen – das Kreuz des Südens. Es wird gebildet aus vier extrem hellen Sternen und zwei weiteren, etwas versetzten, welche den Weg in Richtung Süden weisen.

Kreuz des Südens über MS Hamburg / Foto: Oliver Asmussen/oceanliner-pictures.com

Tag 14: 12. Februar 2020 – Puerto Madryn, Argentinien mit der MS Hamburg

Nach einer stürmischen Nacht nehmen die Schiffsbewegungen am Morgen nur unwesentlich ab. Auch der Wind wird verliert zunächst kaum an Intensität, wird bei der Einfahrt in den Golfo Nuevo sogar noch einmal stärker. Der Golfo Nuevo ist ein Gewässer, das von der Halbinsel Valdés und Punta Ninfas in der Provinz Chubut im argentinischen Patagonien gebildet wird. Der Golfo Nuevo liegt etwa 1.046 km südwestlich von Buenos Aires. Wichtigster Seehafen ist Puerto Madryn.

Die Stadt Puerto Madryn

Puerto Madryn ist wie gesagt der wichtigste Seehafen im Golfo Nuevo, südlich der Halbinsel Valdés – seit 1999 ein UNESCO-Weltnaturerbe. In Puerto Madryn leben etwa 82.000 Menschen. Damit ist Puerto Madryn die drittgrößte Stadt in der Provinz Chubut. Sehenswürdigkeiten im klassischen Sinne findet man in Puerto Madryn keine und auch die Stadtstrände zeigen sich bei näherer Betrachtung wenig attraktiv zum längeren Verweilen. Architektonische Prachtbauten oder kulturelle Highlights kann die Stadt ebenso wenig vorweisen. In erster Linie interessant sind die Natur der näheren Umgebung sowie die Halbinsel Valdés. Ich werde mir heute im Rahmen eines offiziellen Ausflugs die Seelöwen von Punta Loma anschauen und eine kleine Landschaftsfahrt unternehmen.

Die Seelöwen von Punta Loma

Nur wenige Kilometer südlich von Puerto Madryn befindet sich die Seelöwenkolonie von Punta Loma. Die Fahrt führt zunächst auf dem Boulevard Almirante Brown entlang der Küste durch die Stadt. Der morbide Charme erinnert mich zum Teil an den leicht verblichenen Glanz alter Badeorte in Südspanien. Die ruhmvollen Zeiten sind vorbei, die Fassaden bröckeln und die vielen Stolperfallen im aufgerissenen Belag der Uferpromenade unterstreichen den maroden Charakter. Wenige Kilometer hinter dem Ortskern hält unser kleiner Bus am Straßenrand. Wir steigen in Geländewagen um und folgen fortan einer kleinen Schotterpiste, entlang der Klippen. Unterwegs gibt es viele Abzweigungen und kleine Wege hinunter an einsame Strände. Mehrere Fotostopps werden eingelegt. In der Nähe der Bucht, in der die Seelöwen liegen, gibt es einen kleinen Parkplatz. Von dem aus führt ein Holzsteg direkt an die Steilküste heran zu mehreren Aussichtsplattformen. Von einer davon blickt man die Klippen hinunter auf einen halbmondförmigen Strand, an dem die Seelöwen liegen. Die Anzahl hält sich in einem überschaubaren Rahmen, ist aber dennoch interessant anzusehen. An der Küste von Argentinien leben über 100.000 Tiere in unterschiedlichen Buchten, nördlich und südlich der Halbinsel Valdez.

Ausflug zur Seelöwenkolonie Punta Loma, Puerto Madryn / Foto: Oliver Asmussen/oceanliner-pictures.com

Die Futterplätze der Seelöwen befinden sich an der Abbruchkante des unterseeischen Kontinentalplateaus. Die Weibchen schwimmen ca. 200 Kilometer weit hinaus und die Männchen sogar bis zu 600 Kilometer, um zu entsprechenden Futterplätzen zu gelangen. Um diese Distanz zurückzulegen brauchen die Tiere rund drei bis sechs Tage.

In einer malerischen Bucht legen wir am Ende der Küstenfahrt einen kleinen Picknick-Stopp ein. Da gerade Ebbe ist, bietet sich ein freier Blick auf große Ansiedelungen von Muscheln, die sonst unter der Wasseroberfläche verborgen sind.

Küste bei Seelöwenkolonie Punta Loma Puerto Madryn / Foto: Oliver Asmussen/oceanliner-pictures.com

Die Robben- und Küstenfahrt endet nach etwas mehr als 3 Stunden wieder am Hafen von Puerto Madryn. Da ich auch bei näherer Betrachtung keine interessanten Spots in Puerto Madryn entdecken kann, entschließe ich mich dazu, es bei den schönen Erlebnissen des Ausflugs zu belassen und zurück an Bord der MS Hamburg zu kehren.

Um 19:00 Uhr fallen die Leinen und die MS Hamburg nimmt Kurs auf Mar del Plata. Die Entfernung bis dorthin beträgt 479 Seemeilen bzw. 887 Kilometer.

  • Gesamte Bildergalerie des heutigen Tages aus Puerto Madryn <<Link>>

Tag 15: 13. Februar 2020 – Erholung auf See

Die MS Hamburg verbringt den heutigen Tag auf See und nimmt derweil weiterhin Kurs auf Mar del Plata in Argentinien. 

Hier ein kleiner Auszug aus dem Tagesprogramm:

  • 10:00 Uhr Vortrag von Lektorin Yvonne Schmidt über Montevideo in der Lounge
  • 11:00 Uhr Früchte schnitzen auf dem Pooldeck
  • 11:30-12:15 Uhr Musikalischer Frühschoppen mit Grillspezialitäten auf dem Pooldeck.
  • 21:00 Uhr Gästefotowettbewerb in der Lounge
  • 22:15 Uhr Late Night Special – ein musikalischer Absacker im Palmgarten

Tag 16: 14. Februar 2020 – Mar del Plata, Argentinien mit der MS Hamburg

Der Badeort Mar del Plata

Um ca. 07:00 Uhr nähert sich die MS Hamburg einer Häuserkulisse, die auf mich ähnlich erschreckend wirkt, wie jene des französischen Badeortes Biarritz. Und diese Ähnlichkeit soll nicht täuschen, denn Mar del Plata ist das größte und bekannteste Seebad in Argentinien. Mar del Plata liegt im Südosten der Provinz Buenos Aires und hat etwa 600.000 dauerhafte Einwohner. Während der Sommermonate verdoppelt sich diese Zahl zum Teil. Mar del Plata war nach der Gründung im Jahr 1874 zunächst ein unbedeutender Hafenort mit einer Salzfabrik. Im Jahr 1886 ist Mar del Plata an das Eisenbahnnetz des Landes angeschlossen worden und 1890 eröffnete das erste Hotel seine Türen. Mehr und mehr Besucher kamen nach Mar del Plata. Der Geschäftsmann Pedro Luro erkannte das Potential und verwandelte den Ort nach dem Vorbild des französischen Biarritz in den größten Mode-Ferienort Argentiniens. Fast drei Millionen Touristen zählt die Stadt pro Jahr.

Strandpromenade und Hotels in Mar del Plata, Argentinien / Foto: Oliver Asmussen/oceanliner-pictures.com

Das größte Kapital der Stadt sind die insgesamt 20 Kilometer langen Strände. Architektonische Sehenswürdigkeiten gibt es kaum, wenn man von den Kreationen der Villenarchitekten aus dem frühen 20. Jahrhundert im Stadtviertel Los Troncos absieht. In Mar del Plata befindet sich das größte Casino Argentiniens sowie mehrere Theater und Discotheken. Das internationale Filmfestival von Mar del Plata, welches alljährlich im November stattfindet, ist das bedeutendste Argentiniens und das bekannteste Lateinamerikas.

Die versteckten Reize der Stadt

Ich entschließe mich dazu, die Stadt heute auf eigene Faust zu erkunden und entdecke schließlich doch den einen oder anderen Reiz dieses von Hotelbauten dominierten Stadtbildes. Zum Beispiel steht auf dem Plaza Colón ein hübsch anzusehender Brunnen und es gibt eine Art Seebrücke samt Restaurant, die am Playa Bristol weit in die Bucht hineinragt. Auf mehreren kleineren Stegen und Steinwällen spielen Kinder. Angler versuchen auf unterschiedliche Weise, an die Köstlichkeiten des Meeres zu gelangen. Interessant finde ich hierbei, dass ältere Fischer nicht mit Angeln sondern mit klassischen Netzen auf Fischfang gehen. Der Sturm der letzten Tage sorgt nebenbei für ordentliche Wellen, die sich spektakulär an den Uferpromenaden und Steinwällen brechen. Einige Surfer nutzen die Gelegenheit, ihr Können unter Beweis zu stellen oder die Surfkünste zu verbessern.

Fischer in Mar del Plata, Argentinien / Foto: Oliver Asmussen/oceanliner-pictures.com

Eine willkommene Abwechslung

Ich nutze die verfügbare Zeit, entlang der großen Bucht von Mar del Plata zu laufen und die quirlige Atmosphäre in mich aufzunehmen. Straßenkünstler geben an vielen Stellen ihr Bestes, bunte Graffiti-Kunst spiegelt sich in den großen Regenpfützen und Souvenirverkäufer preisen ihre Billig-Importware den meist argentinischen Touristen an. Mir gefällt das bunte Treiben in Mar del Plata, wenn auch nur für eine begrenzte Zeit. Als Urlaubsort wäre Mar del Plata für mich völlig ungeeignet. Einen nennenswerten Erholungswert bietet dieses Seebad für mich persönlich nicht. Aber wie so oft, ist dies eine Sache des persönlichen Geschmacks. Interessant ist der Aufenthalt hier auf jeden Fall gewesen und nach all der Natur, die sich in den letzten Wochen geboten hat, war der Besuch eine willkommene Abwechslung.

Blick auf das Seebad Mar del Plata mit Seebrücke / Foto: Oliver Asmussen/oceanliner-pictures.com

Um 13:00 Uhr nimmt die MS Hamburg Kurs auf den nächsten Zielhafen, Montevideo in Uruguay. Bis dorthin sind 244 Seemeilen bzw. 452 Kilometer zurück zu legen.

Zum heutigen Valentinstag hat die Küche am Nachmittag ein herrlich schönes Kuchenbuffet gezaubert, welches unzählige süße Versuchungen bereithält.

Am Abend findet dann auch schon das Gala-Abschieds-Dinner statt, denn der erste Teil meiner Kreuzfahrt neigt sich tatsächlich bereits dem Ende. Es war eine Kreuzfahrt voller Abwechslung, landschaftlicher Schönheiten, spannender Destinationen und vielen Tierbegegnungen. Doch abgesehen davon, dass diese Kreuzfahrt für mich noch weitergeht, liegen auf dem ersten Abschnitt noch zwei spektakuläre Großstädte. Eine davon werden wir schon morgen Früh anlaufen und eine weitere wird wenige Stunden später folgen. Gemeint sind Montevideo und Buenos Aires.

  • Gesamte Bildergalerie des heutigen Tages aus Mar del Plata <<Link>>

Wie geht es weiter?

An dieser Stelle schließe ich den zweiten Teil meines Reiseberichts „Chilenische Fjorde und Karneval in Rio mit der MS Hamburg“. Im dritten Teil bzw. im weiteren Verlauf der Kreuzfahrt besuche ich drei der abwechslungsreichsten Städte Südamerikas und lasse mich vom Karneval in Rio mitreißen.  

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Fortsetzung in Reisebericht Teil 3

Oliver Asmussen
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