Zehn Jahre MS Fram

Zehn Jahre MS Fram - am 19. Mai 2007 wurde das Schiff getauft. Foto: Hurtigruten/Marsel van Osten
Zehn Jahre MS Fram - am 19. Mai 2007 wurde das Schiff getauft. Foto: Hurtigruten/Marsel van Osten

Hurtigruten Expeditionsschiff feiert Jubiläum

Rundes Jubiläum für das Expeditionsschiff MS Fram, vor zehn Jahren wurde das ausschließlich für Expeditions-Seereisen gebaute Schiff in Oslo am 18. Mai 2007 getauft. Das von der Taufpatin Mette-Marit getaufte Schiff legte in den vergangenen zehn Jahren rund 700.000 Seemeilen zwischen Arktis und Antarktis zurück.

Erst zehn Jahre jung und doch schon weit herumgekommen – das Expeditionsschiff MS Fram hat seit seiner Indienststellung viel von der Welt gesehen und zusammen mit zahlreichen Hurtigruten Gästen die entlegensten Winkel der Erde erkundet. Der Fokus dabei – damals wie heute – die polaren Regionen, für deren extreme Bedingungen das Schiff speziell entwickelt und ausgestattet wurde. Seinen Namen erhielt es zu Ehren der ersten „Fram“, dem 1892 im Auftrag des norwegischen Polarforschers Fridtjof Nansen erbauten Schiffes, das unter seiner Führung auf Nordpol-Expedition ging und mit dem der ebenfalls norwegische Polarforscher Roald Amundsen seine große Expedition zum Südpol bestritt.

Unzählige Expeditions-Seereisen hat die Fram in den letzten zehn Jahren unternommen. Foto: Hurtigruten/Michael Hall
Unzählige Expeditions-Seereisen hat die Fram in den letzten zehn Jahren unternommen. Foto: Hurtigruten/Michael Hall

Mit maximal 200 Gästen in die Antarktis

Seit 2007 gehört die Antarktis fest zum Fahrplan der Fram. Von Oktober bis März ist das Fahrgebiet um die Antarktische Halbinsel, Südgeorgien und die Falklandinseln Heimatrevier und wird von fachkundigen Hurtigruten Experten begleitet. Dabei ist die geringe Größe der Fram ein großer Vorteil, denn es ist mit dem wendigen Schiff möglich Regionen zu erkunden und Anlandungen an Stellen zu unternehmen, die nur wenigen Besuchern der Antarktis zugänglich sind.

Neben der Antarktis gehören auch Expeditionen in aktische Gewässer fest in den Fahrplan, hier wird die Westküste Grönlands mit der Diskobucht angelaufen oder im Osten in das größte Fjordsystem der Welt inklusive den Nordost-Grönland-Nationalpark gefahren. Auch Spitzbergen und Island kennt MS Fram von zahlreichen Umrundungen wie seine Westentasche. Wenn für das Expeditionsschiff der Saisonwechsel von der Arktis in die Antarktis oder umgekehrt ansteht, zählen Höhepunkte an den europäischen sowie nord- und lateinamerikanischen Küsten zum Reiseplan von MS Fram.

Die Fram in Grönland. Foto: Hurtigruten/Thomas Mauch
Die Fram in Grönland. Foto: Hurtigruten/Thomas Mauch

Neue Ziele

In der Saison 2018/19 begibt sich die Fram erstmals auf Expedition an die karibische Küste und erkundet die Naturschönheiten Mittelamerikas. Höhepunkte dieser Reisen werden u. a. die San Blas Inseln und Bocas del Toro in Panama, die Corn Islands vor der Küste Nicaraguas, die kolumbianische Isla de la Providencia sowie die Inselgruppe Cayos Cochinos vor Nicaragua und das Lighthouse Reef von Belize sein.

In den polaren Regionen wartet ein ganz besonderes Highlight auf das Expeditionsschiff und seine Gäste: Die Fahrt in die Nordwest-Passage im arktischen Kanada zählt zu den großen Herausforderungen der Seefahrt. Im Spätsommer 2018 nimmt MS Fram seine Gäste mit auf die Spuren von Amundsen und anderer großer Entdecker zur 15-tägigen Erkundung dieser legendären Route.

Vor der Teufelsinsel in Französisch Guayana. Foto: Hurtigruten/Gemma Roland
Vor der Teufelsinsel in Französisch Guayana. Foto: Hurtigruten/Gemma Roland
Daten der Fram 
Schiffslänge113,86 Meter
Tiefgang5,1 Meter
Schiffsbreite20,2 Meter
BRZ11647
Decks8
Bei Hurtigruten seit2007
BordspracheEnglisch, Norwegisch
Passagiere318
Besatzung
Höchstgeschwindigkeit16 kn
SportangeboteFitnesscenter
WellnessangeboteSauna
Restaurants1 Restaurants
Bars und Lounges2 Bars und Lounges

Norman Bergeest

Norman wurde 1983 in Hamburg geboren. Nach seinem Studium der Erziehungswissenschaften, ev. Theologie und Geschichte in Hamburg war er im Sozialmanagement tätig. Neben seinem Studium hat er als freiberuflicher Fotojournalist ein starkes Interesse an der Kreuzfahrt entwickelt.

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