Star Princess wird zur Pacific Encounter

Star Princess wird Pacific Encounter für PandO Australia / Foto: M. Barzantny

Pacific Encounter heisst die Star Princess nach dem Wechsel zu P&O Australia

Das zur Grand Class von Princess Cruises gehörende Kreuzfahrtschiff Star Princess wechselt nach dem Schwesterschiff Golden Princess auch zu P&O Australia und wird in Pacific Encounter umbenannt.

Star Princess folgt Schwesterschiff

Die Star Princess wurde im Jahr 2002 von Princess Cruises übernommen, ein Jahr später als das Schwesterschiff Golden Princess. Die Golden Princess wird, wie bereits angekündigt, im Oktober 2020 von Princess Cruises zu P&O Australia wechseln und in Pacific Adventure umbenannt. P&O Australia ist eine Marke des weltgrößten Kreuzfahrtunternehmens Carnival Corporation plc. und fokussiert in erster Linie den australischen Kreuzfahrtmarkt. Mit der Star Princess wird dann das zweite Schiff der Grand Class Serie aus der Flotte von Princess Cruises nach Australien wechseln. Die Star Princess ist 108.977 BRZ groß, 289m lang und beherbergt bei Doppelbelegung 2.600 Passagiere in 1.301 Kabinen.

Hawaii, Alaska und dann Australien

Die Star Princess wird im Frühjahr 2020 in erster Linie Kreuzfahrten nach Hawaii und und an die mexikanische Riviera unternehmen und im Sommer 2020 für die beliebten Alaska Kreuzfahrten eingesetzt. Der Wechsel von Princess Cruises zu P&O Australia ist für das Jahr 2021 nach einer umfangreichen Renovierung geplant.

Die künftige Flotte von P&O Australia und die Gerüchteküche

Die Derzeit in der Flotte von P&O Australia befindlichen Kreuzfahrtschiffe Pacific Dawn und Pacific Aria werden diese im Februar 2021 bzw. April 2021 verlassen. Bei der Pacific Dawn handelt es sich um die ehemalige, 245m lange und 70.285 BRZ große Regal Priness, die 1991 in Dienst gestellt wurde und im Jahr 2007 zu P&O Australia wechselte.  Die letzte Kreuzfahrt der Pacific Dawn beginnt am 08. Februar 2021 in Melbourne und endet in Singapur. Das Schwesterschiff der Pacific Dawn, die ehemalige Pacific Jewel, ist seit 2019 für die indische Jalesh Cruises im Einsatz. Die Pacific Dawn wurde 1990 als Crown Princess in Dienst gestellt und ist auf dem deutschsprachigen Markt noch als A´Rosa Blu bzw. als AIDAblu bekannt.

Die Pacific Aria unternahm ihre erste Kreuzfahrt im Jahr 1994 als Ryndam für die ebenfalls zur Carnival Corporation plc. gehörende Holland America Line. Das Kreuzfahrtschiff ist 219m lang, 55.819 BRZ groß und kann 1.258 Passagiere befördern. Die Pacific Aria ist erst seit dem Jahr 2015 für P&O Australia im Einsatz. Das Schwesterschiff der Pacific Aria, die ehemalige Pacific Eden (1993 als Statendam gebaut), befindet sich seit dem Jahr 2019 in der Flotte von Cruise & Maritime Voyages und heißt seither Vasco Da Gama. Ob die Pacific Aria nach ihrem Ausscheiden bei P&O Australia ihrer Schwester folgen und ebenfalls in die Flotte von Cruise & Maritime Voyages integriert wird, ist unklar. Möglich wäre es, denn erst kürzlich verkündete CMV das Ausscheiden der beliebten Astor in Richtung Frankreich Ende der Saison 2020.

Nach dem umfangreichen Schiffetausch verbleiben in der Flotte von P&O Australia drei Kreuzfahrtschiffe. Die Pacific Encounter, die Pacific Adventure und die Pacific Explorer.

Die Pacific Explorer ist seit dem Jahr 2017 für P&O Australia unterwegs und wurde im Jahr 1997 als Dawn Princess für Princess Cruises in Dienst gestellt. Das Schiff ist 261m lang und 77.441 BRZ groß.

Es bleibt spannend und sicherlich wird das nicht der letzte „Schiffstausch“ bei P&O Australia gewesen sein.

Oliver Asmussen

Oliver Asmussen, 1976 in Hamburg geboren und dort aufgewachsen, entdeckte seine Vorliebe zur maritimen Kreuzfahrt und Fotowelt bereits in der Jugend. Seit mehreren Jahren sind seine Bilder beliebte Motive in verschiedenen Medien. Darüber hinaus betreibt er die größte Kreuzfahrt-Bilderseite www.oceanliner-pictures.com und verbringt viele Tage im Jahr auf unterschiedlichen Kreuzfahrtschiffen.
Oliver Asmussen