Plankenschnack: Heute mit Nadine Sieben – Sängerin

Nadine Sieben - die kleine Frau mit der großen Stimme

Sängerin Nadine Sieben – kleine Frau, große Wirkung!

Wir schnacken heute mit der Sängerin Nadine Sieben. Wenn diese kleine Frau die Bühne betritt, erstarren die Gäste in Ehrfurcht. Ihre Stimmgewalt als Sopranistin und das musikalische Spektrum sieht man ihr nicht an.

Im Alten Land, nahe der Hansestadt Buxtehude, ist sie mit ihrer Familie zu Hause.  Sie betreibt eine Musikschule und schreibt und komponiert viele ihrer Ohrwürmer – verdächtige Kinderlieder – selbst.  Schon zwei der begehrten Deutschen Rock- und Pop-Musikpreise kann sie ihr Eigen nennen und einige ausgezeichnete Musik – CD’s.

Nadine Sieben durch „Königin der Nacht“ inspiriert

MF: „Du warst schon als Kind bei den Hamburger Alsterspatzen, doch wann wurde daraus eine Berufung?“

NS: „Meine Eltern, besonders meine Mama, waren regelmäßige Operngänger und so kam es, dass ich schon mit sechs Jahren das erste Mal eine Oper sehen durfte. Es war „Die Zauberflöte“ in der Hamburgischen Staatsoper. Die Rolle der „Königin der Nacht“ hat mich an diesem Abend besonders beeindruckt. Von diesem Tage an wollte ich Sängerin werden. Damit war mein Traum geboren. Dass ich danach im renommierten Kinderchor der Hamburger Staatsoper singen durfte, tat das Übrige um diesen Traum zu festigen. Und nun, einige Jahre später freue ich mich, meinen Traum mein Leben nennen zu können.“

MF: „Du deckst viele musikalische Bereiche ab. Fühlst Dich in der Oper, dem Musical, Schlager oder bei den Kinderliedern zu Hause. Wie kam es zu diesem riesigen Repertoire?“

NS: „Für mich gibt es nur gute oder schlechte Musik und die findet sich meiner Ansicht nach in allen Sparten wieder. Ich liebe die Oper und das Musical, aber auch den Schlager, die Popmusik und ich mag es auch gern rockig. Mit der Oper und der Klassik hat damals alles angefangen und ich fühle mich auch heute noch dort zu Hause. Auch das Musical und den Schlager singe und performe ich weiterhin gern, auch wenn derzeit mein Fokus ganz klar auf der Kindermusik liegt. Musik für Kinder zu machen, finde ich einfach großartig. Kinder sind sehr ehrliche Zuhörer, die gute Musik zu schätzen wissen und sich freuen, wenn ihre Themen in der Musik behandelt werden.“

Nadine Sieben durch Kinder motiviert

MF: „Du gehst seit geraumer Zeit einen neuen Weg: „Nadine Sieben und die Zwerge“ heißt dein Projekt. Wie kam es hierzu?“

Nadine Sieben – Himmelskinderweihnacht

NS: „Über ein Engagement als Solistin in dem Musical „Die Himmelskinder-Weihnacht“ lernte ich meinen derzeitigen Produzenten kennen. Dieter Faber hat schon mit Rolf Zuckowski zusammengearbeitet und auch „Tafiti“, die „Pettersson und Findus“ Lieder und den „Notenbaum“ produziert. Daraus hat sich eine gute Zusammenarbeit ergeben.

Mindestens genauso wichtig sind aber meine eigenen Kinder. Sie gaben und geben immer wieder die Inspiration und Motivation für meine Musikvorhaben, so auch für „Nadine Sieben und die Zwerge“.“

Nadine Sieben verwandelte Kreuzfahrtgäste in Zwerge

MF: „Mit welcher Reederei und auf welcher Route hattest Du Premiere auf einem Kreuzfahrtschiff?“

NS: „Bisher war ich mit der AROSA auf der Rhein-Route unterwegs. Das hat mir große Freude bereitet. Ich denke, wenn es terminlich passt, darf sich so etwas gern wiederholen.

MF: „Du hattest an Bord der AROSA mehrere Auftritte. Welches Programm hast Du vorgetragen und waren die Zwerge auch schon dabei?“

Nadine Sieben – on Stage auf A-ROSA Flora

NS: „Tagsüber habe ich mit den Kindern sehr viel Spaß beim Tanzen und Singen gehabt. Einen Zwerg hatte ich dabei, aber am Ende waren alle Kinder an Bord Zwerge. Und nicht nur die Kinder, sondern auch das Team an Bord habe ich zu Zwergen gemacht.

Am Abend bin ich dann mit den Passagieren auf eine Reise durch die Welt der Musicals gegangen.“

MF: „Hast Du auf den Schiffen genauso viel Technik dabei, wie bei einer Show an Land?“

NS: „Zum Glück muss ich mich mit der Technik nicht auch noch auskennen (lacht), das machen die tollen Menschen im Hintergrund. Wenn ich singe, singe ich immer live. Ob dann Musiker dabei sind, oder die Begleitung vom Band kommt, hängt natürlich von der jeweiligen Situation ab, aber dadurch ergeben sich immer wieder neue Möglichkeiten. An Bord der AROSA war eine kleine Bühne und ein sehr fähiger Ton-Techniker. Es hat gepasst, auch wenn es natürlich nicht mit der Ausstattung eines großen Theaters zu vergleichen ist.“

Nadine Sieben – Erfahrungen an Bord

MF: „Wie hast Du diese Erfahrung an Bord für dich empfunden?“

NS:“Es hat mir sehr viel Freude gemacht, die Gäste an Bord musikalisch ‚zu bespaßen‘ und zu verwöhnen.“

MF: „Nach der Show kann man nicht einfach von Bord gehen, sondern bleibt dem Publikum sehr nahe. Hattest du an Bord auch Kontakt zu den Gästen?“

NS: „Natürlich spricht einen öfter der ein oder andere Gast nach der Show an. Ich mag einen „engen“ Kontakt mit meinem Publikum und finde es auch schön, wenn Fragen gestellt werden. Im normalen Alltag passt das aber nicht immer. Wahrscheinlich macht auch das den gewissen Charme einer Schiffsreise aus, wenn man gemeinsam mit seinem Publikum unterwegs ist. Da kann man dann tatsächlich auch mal beim Frühstück über das Konzert vom Vorabend philosophieren.“

MF: „Welcher Moment an Bord war bisher Dein Highlight?“

NS: „Die ganze Reise war ein Highlight. Nicht nur, weil die Atmosphäre an Bord schön war und die Konzerte dem Publikum und mir Freude bereitet haben, sondern auch weil ich mit meiner Tochter, mit der ich ja öfter gemeinsam singe, unterwegs war.“

Nadine Sieben – Zukunftspläne

MF: „Was sind deine nächsten Pläne? TV, live oder Schiffe. Was machst du am liebsten?“

Nadine Sieben und die Zwerge – Konzert

NS: „Ich plane in diesem Jahr mein zweites Kinderliederalbum mit vielen neuen eigenen Liedern. Erscheinen wird es bei Universal und auf diese Zusammenarbeit freue ich mich sehr. Erst einmal erscheint aber am 26. April 2019 ein Kindermusical bzw. Hörspiel mit Rolf Zuckowski. Es heißt „Cosmo & Azura“. Ich freue mich, dass ich die Libelle „Azura“ mit meiner Stimme zum Leben erwecken durfte. Alles weitere werde ich auf mich zukommen lassen, aber ich denke 2019 und auch 2020 hält noch einige Über-raschungen bereit.“

Herzlichen Dank Nadine Sieben für das nette Gespräch,  weiter viel Erfolg und eine wunderschöne Zeit im Kreise deiner Liebsten und Fans!

Das Interview führte das Team von madle-fotowelt. 

Information:

Hier geht es zur Homepage von Nadine Sieben und hier gibt es eine kleine Hörprobe. 

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Jürgen Scholüke

Jürgen Scholüke

Anett und Jürgen Scholüke sind seit 2009 das Team madle-fotowelt aus Buxtehude. Ihr Aufgabengebiet liegt im Foto- und Videobereich, unter anderem auch im Kreuzfahrtsektor. Zahlreiche Berichte aus dem Großraum Hamburg sind in den letzten Jahren für Online- und Printmedien entstanden.
Jürgen Scholüke